Weg der Erleuchtung?

Weg der Erleuchtung?

In diesem Blog möchte ich kurz zwei Theman ansprechen. Zum einen habe ich im letzten Blog erwähnt, dass ich meine Beweggründe fürs Jakobsweg wandern erläutern werde… was ich hiermit gleich tue. Und zudem kommt hier hinzu, für welche religiöse Schrift ich mich entschieden habe.

Denn wenn wir schon beim Thema Jakobsweg sind, sind wir ja eigentlich auch beim Thema Religion, in gewisser Weise.

Wie schon mal erwähnt, bin ich ja kein besonders religiöser Mensch, bzw. bin ich aus der Kirche ausgetreten aus Überzeugung. Ich fände es äusserst heuchlerisch, einer “Gruppierung” anzugehören, wenn ich deren Meinung und Ansichten überhaupt nicht teile. Das wäre ja so wie wenn ich bei der SP Mitglied werden würde :-S (aber das ist ein anderes Thema *räusper*)

Also am Donnerstag morgen Punkt 09.00 Uhr starten Elba und ich unsere (nun halt nur) zwei tägige Wanderung in Richtung Rorschach (also der umgekehrte Jakobsweg).
Eigentlich hätte es auch irgendein Weg sein können, wichtig war mir das es ein bestimmer Weg zusammen mit einer Freundin ist. Einfach um einerseits Zeit mit Ihr zu verbringen – ich sehe sie nicht so häufig – und andererseits um des Wanderns Willen :-)
Klar, es hätte irgendein Weg sein können, die Wanderung kann aber durchaus einen spirituellen Hintergrund haben, welcher das auch immer sein wird. Ich denke wir – und kann da wohl im Namen beider sprechen – wollen einfach auch mal sehen, was der Weg mit uns macht und wohin er uns, im übertragenen Sinne, führt.

Ich nehme auf diese Reise nun auch die heilige Schrift mit und für mich war es irgendwie naheliegend die Bhagavad Gita zu wählen. Zum einen lerne ich Hindi, zum anderen ist eine Reise nach Indien geplant und deshalb werde ich mich der Heiligen Schrift der Veden widmen.

Unsere Reise ist vorerst relativ kurz, weshalb ich wohl nicht das ganze Buch schaffen werde, aber beginnen kann ich allemal und mal sehn, wie weit ich komme.

Mal sehen, ob dieser Weg (das Wandern, sowie das Buch) ein Weg der Erleuchtung sein wird…

Ferienplanerei

Ferienplanerei

Das mit den Ferien war ja eine etwas verzwickte Angelegenheit. Denn ursprünglich hatten meine Freundin Elba und ich ja geplant 10 Tage lang auf dem Jakobsweg zu wandern. Startpunkt wäre Genf gewesen und dann einfach 10 Tage lang so weit wie wir halt kommen durch Frankreich laufen….

Die Ferien waren bewilligt, doch dann kamen Schultermine von Elba dazwischen und dass ich meine Ferien nicht mehr gross schieben konnte.
Nun denn, wir machten das Beste daraus und nun sind die Ferienpläne halt ein bisschen abgeändert worden.

Wobei das bei mir mit den Ferien irgendwie grundsätzlich so ist. Das was ich von Anfang an plane und mir vornehme, kommt selten zu Stande. Als mein Freund und ich nach Thailand wollten, waren wir schlussendlich in Neuseeland. Danach wollten wir nach New York und haben jetzt Ferien in Indien gebucht :-)

Also gehe ich nun mit Elba zwei Tage wandern – immerhin auf dem Jakobsweg, doch in der Ostschweiz. Und danach gehts dann noch zwei Tage ins Wellness.
An den zwei Wandertagen laufen wir je 6 Stunden. Danach, denke ich, können wir dann entscheiden, ob wir nun nächstes Jahr dann definitiv in Genf mit unserer 10 tägigen Hauptetappe beginnen möchten.

Ferien sind ja (für mich zumindest) einer der Top 3 der Glücklichmacher! :-) Freie Zeit für sich haben, reisen gehen, Leute treffen, ausschlafen, sich den Hobbies intensiver als sonst widmen können, das macht enorm glücklich.

Nun also noch 3 Tage arbeiten und dann los auf die Wanderroute…..
über unsere – oder eher meine Beweggründe für diese Wanderung, in einem weiteren Blog mehr dazu!

Being me!

Being me!

Was ist denn wirklich wichtig im Leben? Was macht Spass und somit auch glücklich?

Kürzlich habe ich in einem Buch etwas darüber gelesen und musste der Erkenntnis der Autorin beipflichten. Es gibt so viele Möglichkeiten Spass zu haben und viele nutzen wir nicht – wieso?

Vielleicht weil sie uns einfach keine Freude machen! Es bringt nichts, ein ganzes Unterhaltungsangebot einer Stadt zu nutzen, wenn es einem keine Freude macht.

Mir ging es auch oft so (beispielsweise an einem Samstag Abend), dass ich dachte, wenn ich jetzt noch ausgehe in einen Club tanzen oder etwas trinken, dann hab ich den Abend super genutzt und werde bestimmt Spass haben. Ganz viele andere Menschen tun dies schliesslich auch.

Doch wenn ich ehrlich zu mir bin und wirklich mich bin, dann muss ich zugeben: NEIN, es macht mir keinen Spass! Ich habe keine Freude daran mich aufzubrezeln, in unangenehme Klamotten zu steigen, mich in ein riesen Gewühl an Menschen zu begeben, um dann keinen Sitzplatz abzukriegen und mit einem Glas eines überteuerten Getränkes zwischen fremden Menschen zu stehen und ständig angerempelt zu werden!

Wenn ich wirklich mich sein will, dann bleib ich zu Hause, habe meine Schlabberhose an, krümel mich gemütlich aufs Sofa, guck eine DVD oder widme mich einer Strickarbeit. Wenn ich will, hab ich die Toilette gleich um die Ecke und sie ist nicht besetzt, total verdreckt oder das Klopapier fehlt. Wenn ich will, hab ich zwei Schritte entfernt die Küche um mir Wasser aus dem Hahn zu holen, der mich wesentlich günstiger kommt, als das 6 Franken teure Glas Mineralwasser in einer Bar. Wenn ich will, dann hab ich in nächster Nähe das Bett und ich kann mich hinlegen, wann immer ich will und ich muss dazu noch nicht mal gut aussehen :-)

also alles viiiiiiiel stressfreier, günstiger, entspannter, bequemer. Von mir aus soll man das als langweilig bezeichnen – egal, ich fühl mich wohl so und bin mich selber.

So geht es noch mit vielen Dingen, wieso soll man etwas mögen oder vorgeben zu mögen, nur weil es viele andere tun? Man sollte viel öfter dazu stehen, sich selber zu sein und auch danach handeln.

Ja, ich bleibe oft lieber zu Hause, als aus zu gehen. Nein, ich will keine Kinder und ja ich bin trotzdem eine Frau. Ja, ich mag Kondensmilch aus der Tube obwohl ich weiss, dass das nicht gesund ist. Nein, ich rauche nicht und trinke praktisch keinen Alkohol, einfach weil ichs nicht mag und ja ich schaue mir gerne GZSZ und GNTM im TV an. Ich steh dazu, das bin ich :-)