Von Psychoterror und Schwertern….

Nein, hier gehts natürlich nicht um eine monatliche Horrorbox, sondern um neuen Lesestoff 😉
Nach ein paar eher langweiligen Büchern, wieder einmal zwei Lichtblicke….

Sebastian Fitzek „Flugangst 7A“
Inhalt:
Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.
Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch! Spannend von Anfang bis Ende. Nachdem ich ja das erste Buch, das ich von Herrn Fitzek gelesen habe, nicht wirklich für gut befunden habe, ist dieses wesentlich besser. Gut auch hier sind einige Dinge nicht wirklich sehr realistisch, aber naja solche Logiklücken find ich oft bei Romanen. Aber alles in allem wird man gut unterhalten. Für Schwangere definitiv nicht zu empfehlen 😉
Für alle anderen, klare Leseempfehlung! So und jetzt geh ich noch ein Glas Milch trinken, trotzdem!! (was es damit auf sich hat – findet es heraus) 😉
Total vier von fünf Sterne!

Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
Inhalt:
Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist.

Mein Fazit:
Die Person Galahad war mir von Anfang an sympathisch. Seine ganze Art, er ist neugierig, aufgeschlossen, er nimmt seinen Job sehr Ernst und er ist eigentlich so gar nicht, wie man sich einen typischen Inder vorstellt. Man hat halt schon so Stereotypen im Kopf, auch wenn man da ja oft vielen unrecht tut.
Jedenfalls macht er sich auf die Suche nach Juliette und gerät da selber in eine ganz verzwickte Geschichte und wird bald von Schwertern verfolgt…. bald merkt er aber, dass ihn diese Schwerter schwingenden Personen nicht in jeden Stadtteil verfolgen können und kommt auch dahinter wieso.
Auch sein verschollener Bruder Percy taucht plötzlich wieder auf oder ist es vielleicht nur eine Falle?
Und dann verliebt er sich auch noch in Francesco, der aber in Wirklichkeit eventuell auch eine Frau sein könnte oder doch nicht?
Vier von fünf Sterne!

Es ging wirklich spannend zu und her, aber ich glaube als nächstes brauch ich mal wieder einen guten Liebesroman.
Ich war in letzter Zeit voll auf Science-Fiction, beim Lesen, bei Netflix… und ich brauch mal wieder ein bisschen Realität. Naja gut, Liebesromane sind auch nicht immer wirklich so realistisch…
Aber auf jeden Fall spielen sie im hier und jetzt!

Eure Emily

One Comment

  1. Barbara

    Flugangst klingt noch gut. :-)
    Ich habe in letzter Zeit viel von Hera Lind gelesen, sie hat die letzten Jahre viele Geschichten aufgeschrieben, welche ihr andere erzählt haben.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


× 7 = fünfzig sechs