Konsumdiät – Zero Waste

Im letzten Jahr habe ich meine Konsumdiät 2020 angekündigt und habe mich demnach auch schon mal geistig darauf vorbereitet, bzw. mich mit Konsum, Abfall etc. auseinander gesetzt.

Die letzten Wochen vor dem Jahreswechsel hab ich kauftechnisch leider nicht wirklich weniger zugeschlagen. Wobei Kleider schon mal nicht mehr dabei waren. Immerhin. Neu gabs dafür eine Kaffeemaschine, darüber hab ich mich ja schon seit einiger Zeit informiert. Diese ist in Sachen Abfall zwar einiges besser als ihr Vorgänger aber es ginge natürlich noch abfallfreier… vorher hatte ich eine Tassimo Maschine, was immer viel Kapselabfall gab und neu ist es eine Nespresso. Der Vorteil daran sind die Alukapseln, die man fachgerecht recyceln kann.
Also kein so schlechter Kauf für die Zukunft.

Adventskalender hab ich einen der drei im Dezember aufgemacht, das heisst jetzt im Januar und auch Februar warten nochmal tolle Adventskalender auf mich! Ohne dass ich erneut was kaufe.

Umwelt, Abfall, Plastik etc. ist im Moment ja in aller Munde. Nun muss ich dazu sagen, dass ich kein extemer Umweltaktivist bin, auch bin ich absolut kein Fan von Greta, ganz ehrlich. Denn ich finde, mit der Vorschlaghammer Methode hat man noch nie viel erreicht. Aber, ich bin auch kein enormer Umwelt Sünder. Ich gehe lieber mit dem Zug in die Ferien als mit dem Flugzeug. Und das obwohl ich am Flughafen arbeite. Klar, ein Auto habe ich um zur Arbeit zu kommen, im Schichtdienst ist es mit den Öffentlichen Verkehrsmittel nicht ganz so einfach.

Da meine Schwester und ein Team aktuell Crowdfunding für einen Unverpackt Laden machen, hab ich mich interessehalber auch ein wenig mehr in die Thematik eingelesen.
Hier übrigens noch der Link zum Crowdfundig: Füllstation

Grundsätzlich finde ich es eine gute Idee, wenn man denn mit dem Fahrrad oder zu Fuss zu so einem Geschäft fahren kann. Ich müsste extra mit dem Auto hin, was dann ja auch wieder nicht nachhaltig wäre. Gerne kaufe ich alle Produkte (Lebensmittel) in einem Geschäft. Was natürlich nicht immer machbar ist. Schön wäre, wenn die grossen Dienstleister weniger Verpackung benutzen würden. Bis das aber so weit ist, geht es das vermutlich noch Jahre. Dazu müssten alle Händler und Zulieferanten umdenken, das ist ein grosser Schritt und viel Arbeit.
Ich habe diesbezüglich ja schon mal einen kleinen Schritt getan und ein paar Dinge beim Produzenten adoptiert. Eine Kuh, von der ich Käse erhalten, eine Weinrebe, die mir Balsamico Essig liefert, etc.

Bei meinen Recherchen über Kosmetik mit weniger Abfall bin ich auf interessante Anbieter gestossen. Unter anderem auf Fair Squared, wo man Duschmittel, etc. in wiederbefüllbare Behälter füllen kann. Dann fiel mir auch Sauberkasten ins Auge, wo man Reinigungsmittel für zu Hause selber herstellen kann. Das find ich besonders toll, denn zum einen weiss man so was drin ist, dann produziert man weniger Abfall und das Zeug ist ungiftig. Vor allem mit Katzen find ich das noch wichtig, dass da nicht was abgeleckt wird, wo es noch chemische Rückstände dran hat.

Was mich dazu bringt, beides fürs 2020 auszuprobieren. Man wird ja nicht von heute auf morgen zum total CO2 neutralen Menschen und muss man auch nicht werden. Zudem, gewisse Annehmlichkeiten will man sich ja auch weiterhin erlauben. Aber ich möchte zu meiner Konsumdiät versuchen bei Kosmetik und bei der Haushaltsreinigung auf Abfall zu verzichten, bzw. zu reduzieren. Sprich – umzustellen auf selber hergestellte Reiniger und Kosmetik in wiederbefüllbaren Behältern. Also eine zusätzliche Challenge sozusagen :-)

Mein kleiner Beitrag zum Umweltschutz. Ich werde berichten….

Der Januar ist ja noch nicht so alt, drum kann ich auch vermelden bis jetzt hab ich noch nichts geshoppt, ausser einem Sauberkasten zum selber herstellen der Haushaltsreiniger. Ansonsten, schön ans shopping Verbot gehalten :-)

Eure Emily

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